FÖRDERVEREIN 

Pferdezüchter aus Rheinland-Pfalz-Saar
besuchen Polen und das ehemalige Ostpreußen

Seit nunmehr zehn Jahren veranstaltet der Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesports in Rheinland-Pfalz- Saar e.V. eine Züchterreise. Der lange gehegte Wunsch einen Teil der ehemals blühenden preußischen Gestüte und weiterer polnischer Staatsgestüte einmal kennenzulernen, konnte jetzt verwirklicht werden. Mit Henryk Sobon, ein Pferde-mann, der in Masuren zu Hause ist, konnte ein fantastischer Fachmann gewonnen werden, der die polnisch-ostpreußisch-deutsche Pferdezucht aus Historie und Gegenwart wie kaum ein Anderer kennt und mit seiner perfekten deutschen Sprache die Zusammenhänge erklären konnte, die seit Jahrhunderten das deutsch-polnische Verhältnis im Allgemeinen und in der Pferdezucht im Besonderen prägen. Ohne Henryk wäre die Reise von sehr viel geringerem informativem Wert gewesen. Er betonte inbesondere die aus seiner Sicht historisch gewachsene, dabei oft höchst konfliktreiche, aber letztlich verbindende Zusammengehörigkeit der beiden Nationen in Mitteleuropa, die das europäischen Zusammenwachsen positiv begleiten sollten. 

Die Anreise von Zweibrücken über Frankfurt, Erfurt, Leipzig nach Berlin wurde mit einem Gestütsbesuch am südlichen Stadtrand von Berlin bei der DSP Züchterin Julia Voigtländer in Teltow bereichert. Hier wurde nach der politischen Wende ein großzügiges Areal für einen Zucht- und Reitbetrieb geschaffen. Mit neuen Stallungen, einer 30x70m großen Reithalle und einem sehr schön angelegten Rasen-Turnierplatz bietet die Anlage beste reitsportliche Möglichkeiten. Etwa 100 ha stehen hier zur Verfügung. Auch DSP Fohlenauktionen werden in Verbindung mit Dressurturnieren seit ein paar Jahren hier durchgeführt. Die Zuchtherde mit den Fohlen sind in einem weiteren Betrieb in Mecklenburg zu Hause. Am ersten Abend wurde dann vor dem Übernachtungshotel die Windschutzscheibe unseres Reisebusses von einem anderen Bus zertrümmert. Mit einem Ersatzbus einer Berliner Firma konnte die Reise aber glücklicherweise am nächsten Morgen Richtung Danzig fortgesetzt werden. Etwa 50km südlich von Danzig erwartete uns Henryk Sobon im ehemaligen westpreußischen Landgestüt Starogard/preußisch Stargard. Hier standen nach dem zweiten Weltkrieg, nun wieder zu Polen gehörig, bis zu 200 Deckhengste aller Zuchtrichtungen, um den Verlust an Arbeitspferden durch den Krieg wieder auszugleichen. In der großzügigen, nach preußischem Muster 1904 errichten vollständig erhaltenen Anlage, die durch das Staatsgestüt Rzeczna verwaltet wird, stehen heute ausschließlich Pensionspferde.

Die Übernachtung in Danzig war mit einer abendlichen Stadtführung verbunden, die den fantastischen und bewunderswerten Wiederaufbau durch Polen dieser im Krieg zu 90 Prozent zerstörten, ehemaligen deutschen Hansestadt, eindrucksvoll wiederspiegelt. Das abendliche Flair in den Straßenrestaurants hatte für uns gar etwas Südländisches.

Am nächsten Vormittag stand ein weiteres kulturelles Highlight zur Besichtigung an. Die ehemalige Kreuzritterfestung Marienburg ist bei einer Reise ins ehemalige Ostpreußen ein absolutes Muss um die Geschichte des Landes zu erfahren. Sie ist bereits seit 1977 UNESCO-Weltkulturerbe. Auch sie hatte im Krieg große Zerstörungen erlitten.

Der nächste Stopp war das Staatsgestüt Rzeczna bei Paslek, südlich von Elbing/Elblag in der Weichselniederung gelegen. Diese Region ist zu preußischen Zeiten durch ins Land geholte Holländer geprägt worden, da diese sich mit der Trockenlegung von sumpfigen Geländen auskannten. Der landwirtschaftlicher Betrieb mit ca. 4.000 ha entstand durch die Zusammenfassung mehrerer früher selbstständiger Güter. Ackerbau und Milchviehhaltung ist auf mehreren Vorwerken (Betriebshöfen) etabliert. In diesem ehemalige Remontedepot Gut Wieskenhof wurden die durch das Militär angekauften dreijährigen Pferde ein Jahr lang an das menschliche Handling gewöhnt und für den Dienst in der Truppe vorbereitet. Hier sind heute 35 Stuten mit ihren Fohlen zu Hause. Als Rzeczna 1947 gegründet wurde, waren hier 130 ostpreußische Stuten in der Zucht. Heute werden in allen polnischen Staatsgestüten

35 bis 40 Zuchtstuten gehalten. Die vom preußischem Staat erbauten Stallungen und Wohngebäude gruppieren sich um die großzügigen Paddocks, die von alten Kastanien-bäumen umrandet sind und im Sommer ausreichend Schatten spenden. Der Boden der Paddocks und der Wege ist großteils mit rundgeschliffenen Steinen aus den Endmoränen der Eiszeit gepflastert. Diese Findlinge begegnen uns hier in allen Größen und Farben und sind offensichtlich das einzige steinig-robuste Baumaterial, denn die Häuser und Stallungen sind bis auf die Grundmauern mit Ziegelsteinen erbaut. Dieses feste unebene Pflaster finden wir auf allen Gestütshöfen. Die jungen Pferde entwickeln dadurch feste Hufe und belastbare Gelenke und Sehnen und stehen auch in der nassen Jahreszeit nicht im Matsch. Offensichtlich ist dieses Gesteinsmaterial so reichlich vorhanden, dass man diese Pflasterung auf allen Nebenwegen und Höfen findet. Nach der Vorstellung von einigen gekörten Junghengsten an der Hand, meist mit deutschem genetischem Hintergrund, die in einem prächtigen Zustand waren und der Besichtigung der Fohlen mit ihren Müttern, vermittelte der Gang zu den riesigen Pferdekoppeln, die bis an den Elblagkanal reichen, einen Eindruck frührer ostpreußischer Gestütslandschaften.

Auf Empfehlung von unserem Scout Henryk, nahmen wir einen kleinen Umweg am frischen Haff entlang durchs Ermland. Die Hügellandschaft mit uralten Eichen prägen diesen Teil des Ermlandes, an Cadinen vorbei nach Frauenburg/Frombork. Hier lebte um 1500 der Domherr, Arzt, Mathematiker und Astronom Nikolaus Kopernikus der mit einem Pendel im Turm des erzbischöflichen Domes seine Berechnungen anstellte, die das Ergebnis erbrachte, dass sich die Erde um ihre Achse und sich als Planet um die Sonne dreht. Diese epochale Entdeckung markiert den Übergang vom Spätmittelalter zur Neuzeit. Über Braunsberg/Bareniewo, Landsberg/Gorowo Ilaweckie und Bartenstein/Bartszyce ging es zu unserem nächsten Ziel in das ehemalige Rittergut Gallingen/ Galiny. Dieser originalgetreu restaurierte Gutshof der Grafen von Eulenburg, beherbergt heute ein Hotel und eine Reitschule. Der 4 ha große verwilderte Landschaftspark wurde von den neuen polnischen Besitzern ebenfalls in ein Schmuckstück zurückverwandelt. Auch eine kleinere Pferdezucht mit 10 Stuten gehört zu diesem Gutsbetrieb mit 350 ha Fläche. Die angebotenen Reiterurlaube werden offensichtlich gut angenommen. Die neu errichtete Reithalle musste aus Gründen des Denkmalschutzes etwas ausserhalb der historischen Hofanlage errichtet werden. Die großzügigen Reit- und Turnierplätze lassen kaum Wünsche offen. Ein Rundgang vor dem Abendessen durch die unter Denkmalschutz stehende Anlage und durch die Stallungen, vermittelte einen bleibenden Eindruck von der Größe früherer adeliger Gutshöfe. Der letzte Graf Eulenburg starb 1945 auf dem Weg in die sibirische Verbannung.

Nach der Übernachtung in Gallingen erreichten wir nach ca. 30 km unser nächstes Ziel, das Staatsgestüt Liski, früher Liesken, dass mit seinen 3000 ha bis an die russische Grenze reicht. Liesken war vor dem Krieg ebenfalls ein Remonteamt, wie Wieskenhof und ist in ähnlicher Bauweise errichtet. Ein großer moderner Maschinenpark ist hier in der Landwirtschaft im Einsatz. Ein kleines Gestütsmuseum gibt Einblick in die Erfolgs-geschichte dieses Gestütes, das nach dem Krieg einzelne Olympiareiter für Polen stellte.

In Liski lebte nach dem Kriege der Mythos der Trakehner Pferde fort. 1945 wurden von Russland 290 Pferde aus Trakehnen, die die Flucht vor der Roten Armee überstanden hatten, beschlagnahmt und in das russische Gestüt Kirow am Don verbracht. 1947 erwarb Polen von der Sowjetunion 17 Originaltrakehnerstuten zurück und stellte sie mit 27 Trakehner-stuten aus Deutschland in Liski auf und bewahrte so dieses kulturelle Erbe der ostpreußischen Pferdezucht. Heute wird in Liski das polnische Reitpferd der Rasse Wielkopolski, vergleichbar mit dem deutschen Reitpferd, gezüchtet. Spitzenhengste der weltweiten Sportpferdezucht sind auch hier im Besamungseinsatz.

Eine längere Reisestrecke führte uns vorbei an der Universitätsstadt Allenstein/Olsztyn, die  mit ca. 150.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum des südlichen ehemaligen Ostpreußen bildet, weiter nach Zentralpolen. Leider war es aus zeitlichen Gründen nicht möglich, die masurischen Landschaften näher kennenzulernen. Unser Ziel war das Schloß und Staatsgestüt Walewice nördlich von Lodz, welches das ehemaligen Schloss der legendären polnischen Adeligen Maria Waleska war, die die Geliebte Napoleon Bonapartes war und von polnischen Patrioten in diese Liaison gedrängt wurde, um für Polen vorteilhafte Bedingungen gegenüber Napoleon herauszuschlagen. Sie folgte ihm aber nach Paris und hatte mit ihm den Sohn Aleksandre Collona-Walewski, der später unter Napoleon III. französischer Außenminister wurde.

Im Bankettsaal des Schlosses erwartete uns an festlicher Tafel ein Abendessen. Einige unserer Reisegruppe durften sogar im Schloss nächtigen, die meisten schliefen aber in einem Nebengebäude. Nach dem Frühstück stand die Gestütsbesichtigung auf dem Programm. Das Gestüt Walewice ist bekannt für die Zucht von Pferden der Rasse Anglo-Araber, d.h. es kommen nur englische Vollblüter, also Rennpferde und Pferde mit arabischer    Abstammung in der Ahnentafel vor. Für diese Rasse ist Polen seit Jahrhunderten berühmt. Vorallem sind diese Pferde in der Vielseitigkeit sowie im Springen im Einsatz. Der aktuelle Weltmeister und mehrfache Olympiasieger Michael Jung reitet ein Pferd aus diesem Gestüt. Im Park des Schlosses und auf den weitläufigen Koppeln und Reitplätzen waren auch noch schöne Geländehindernisse des letzten Turniers aufgebaut.

Da unser Henryk bestens mit dem Gestütschef Piotr Helon in Kontakt steht, wurde uns der Hauptbeschläger der Angelo-Araber Rasse an der Hand vorgestellt, ein Pferd wie ein Gemälde. Ein weiterer Junghengst und eine hochdekorierte 6j. Zuchtstute wurden ebenfalls gezeigt. Diese Zuchtstute war das Idealbild einer hoch im Blut stehenden Sport- und Zuchtstute, die jeder gerne im Stall hätte und daher auch nicht verkäuflich ist. Überhaupt scheint die Vermarktung für die Gestütsleiter ein kleines Problem zu sein, da immer die Ministerien ein Wort beim Verkauf mitreden wollen.

Danach setzen wir unsere Reise fort in Richtung Posen/Poznan, um in das von Posen ca. 30 km südlich gelegene Staatsgestüt Racot zu gelangen- unsere letzte Station und ein wahrer Höhepunkt unserer Reise. Ein riesiger Gebäudekomplex, gruppiert um das Schloss Racot, das zwischen den Kriegen dem polnischen Präsidenten als Residenz diente. In dieses Gebäudeensemble fügt sich das Gestüt ein. Die Gebäude waren im besten baulichen Zustand und die Grünanlagen sehr gepflegt- ein echtes Vorzeigeobjekt.

Das Gestüt Racot spielt in der deutsch-polnischen Pferdezucht eine besondere Rolle. Als das Gestüt 1929 vom polnischen Staat eingerichtet wurde, kamen 1932 aus dem aufgelösten preußischen Gestüt Beberbeck in Hessen 160 Pferde nach Racot zu einem Preis von einer halben Millionen Mark, die von Deutschland finanziert wurden. Die Beberbecker bzw. Senner Pferde waren stark vom Vollblut geprägt. Letzter Berberbecker Gestütschef war Freiherr von Nagel, welcher der Vater von Clemens Freiherr von Nagel war, der nach der Besetzung Polens durch Nazi-Deutschland Gestütschef in Racot wurde und zusammen mit Gustav Rau den wertvollen Pferdebestand erhalten und sichern sollte, der nach einem Bombenangriff der Luftwaffe auf die Herde, die sich auf der Flucht vor der Wehrmacht befand, dezimiert und in alle Richtungen zerstreut wurde. Nach dem Krieg gründete Clemens von Nagel, der mit einer Polin verheiratet war, das Gestüt Vornholz bei Warendorf. 1948 kaufte er aus Polen den Anglo-Araberhengst Ramzes, der in den 50er und 60er Jahren die deutsche Sportpferdezucht in einem nie gekannten Maße beeinflusste. Sein Sohn Ramiro gilt als einer der bedeutensten Vererber der deutschen Pferdezucht in der Nachkriegszeit. Besonders die Zuchtgebiete Holstein und Westfalen haben diesem Hengst beste Genetik zu verdanken. 

Gestütschefin Anna Bielawa-Smoczyk hatte keine Mühen gescheut, um uns das Gestüt und ihre Pferde bestmöglich zu präsentieren. Sogar ein Zelt mit Sitzgelegenheiten war für uns aufgebaut, da ein paar Tropfen Regen angesagt waren. Hier wurden uns Hengste, junge Stuten und Fohlen mit ihren Müttern präsentiert und zusätzlich wurde jedem ein Katalog zur Hand gegeben. Im Zuchteinsatz sind z.Z. 40 Stuten, die, bis auf eine, alle tragend sind. International nachgefragte Vererber aus allen europäischen Zuchten werden genutzt. 

Der Springsport steht hier klar im Vordergrund. Die Zucht von Dressurpferden führt in Polen eher ein Schattendasein. 

Eine höchst engagierte Gestütschefin und ein gutes, adrett in Gestütsuniform gekleidetes Personal, sorgten für einen absolut positiven Gesamteindruck. Als dann noch die Einladung zum Mittagessen in die Präsidialräume des Schlosses erfolgte, waren wir nicht nur überrascht, sondern von dieser Gastfreundschaft so sehr fasziniert, dass wir den Besuch in Racot wohl nicht so schnell vergessen werden.

In Görlitz hatten wir die letzte Übernachtung und auf dem Weg dorthin konnten wir unseren reparierten Reisebus wieder in Empfang nehmen. Bis zum Start- und Zielpunkt in Zweibrücken waren noch einmal 750 km quer von Ost nach West zu bewältigen. 

Nicht nur die Pferdezucht, auch die Menschen und die ausgezeichnete Infrastruktur haben einen tiefen Eindruck bei allen Mitreisenden hinterlassen. POLEN ist definitiv eine REISE wert!

 

KH Bange

 

 

Der Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesports in Rheinland-Pfalz-Saar e.V. stellt sich vor:

1992 wurde der "Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesports in Rheinland-Pfalz-Saar" gegründet. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den regionalen Turniersport und die Pferdezucht in Rheinland-Pfalz-Saar zu fördern.     
 

FÖRDERSCHWERPUNKTE:

Der Verein fördert die Ausbildung vielversprechender Nachwuchspferde in Hinblick auf die Teilnahme an Championaten. Dabei ist die Unterstützung der vom PRPS entsandten Teilnehmer*innen am alljährlichen Bundeschampionat des deutschen Reitpferdes von besonderem Interesse. Weiterer Förderschwerpunkt liegt im Sponsoring der Fohlenchampionate, Nachwuchsprüfungen für Deutsche Sportpferde und Reitponys. Ebenso wird die Teilnahme an Bundesschauen und -veranstaltungen für Pferde mit der Lebensnummer des PRPS unterstützt.

Die Übernahme der Kosten für die Namensänderung von erfolgreichen Deutschen Sportpferden und Reitponys mit dem Prefix DSP ist gleichfalls ein Schwerpunkt der Förderung wie die Unterstützung der Arbeit der Jungzüchter aus dem PRPS.

 

Der Verein und seine Träger:

  • Die Förderer des Deutschen Sportpferdes und der Reitpony´s aus Rheinland-Pfalz-Saar
  • Die Förderer des Rheinland-pfälzisch-saarländischen Turniersports
  • Der Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar e.V.
  • Der Bezirksverband der Pferdezüchter Rheinhessen-Pfalz-Saar e.V.
  • Der Bezirksverband der Pferdezüchter Rheinland-Nassau
  • Der Pferdesportverband Rheinland-Pfalz  e.V. und die angeschlossenen Bezirksverbände
  • Der Pferdesportverband Saarland  e.V.
  • Die Freund von Pferdezucht und –sport
  • Die Vereinigte Tierversicherung  VTV
  • Die R+V Versicherungsgruppe
  • Der Fachverlag Dr. Fraund/ Pferdesport Journal

 

Verein zur Förderung von Pferdesport und Pferdezucht  in Rheinland-Pfalz-Saar e.V. (FR PS)  - gemeinnütziger Verein -  gegründet  1992. Der FRPS ist unter VR 11541 beim Vereinsregistergericht in Kaiserslautern eingetragen.   
 

Bankverbindung:  IBAN DE24 5919 0000 0118 0850 00 bei Bank 1 Saar eG.
                                   IBAN DE14 5425 0010 0079 0157 98 bei SPK SÜW   

 

Vorsitzender: Karl-Heinz Bange, Gut Marienborn, 55444 Seibersbach
Tel. 0171 8167376    Mail: bange.kh@gmx.de                      

Stellv. Vorsitzender: Alferd Kohn, Zur Dürreich 1,  54314 Vierherrenborn
Tel. 0170 8301484     Mail: zuchthofkohn@aol.com

Geschäftsführer u. Schatzmeister: Gerhard Brengel, Im Rappenfeld 22,  66453 Gersheim
Tel. 0172 2456893      Mail: gerhard-brengel@t-online.de   

 

Mitglied werden und profitieren:    

Werden Sie oder Ihr Verein Mitglied im Förderverein und werben Sie neue Mitglieder für unsere Ziele. Die persönliche Mitgliedschaft bringt Ihnen auch persönliche Vorteile:

Sie können bei der R+V I VTV-Versicherung eine prämienfreie Transportmittelunfallversicherung abschließen und erhalten Vorzugskonditionen 
bei der Pferdehaftpflicht- und Tierlebensversicherung, vergleichbar mit der persönlichen Mitgliedschaft PM bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN.

  • Der Fachverlag Dr. Fraund gewährt beim Bezug der Fachzeitschrift Pferdesport Journal einen ermäßigten PRPS-Abo-Preis im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft im PRPS.

Gruppenreise des Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesport 
in Rheinland-Pfalz-Saar e.V. 2026

Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins FRPS,

die bereits angekündigte jährliche Züchterreise nach Polen/Ostpreußen/Masuren ist nun fest terminiert.

Sie findet vom Do. 17.09. - Di. 22.09.2026 statt und wird mit dem Reiseunternehmen Bohr durchgeführt.

Wegen verschiedener Hotelanfragen musste die Reise um einige Tage verschoben werden.

Es ist uns gelungen, durch den Kontakt zu Herrn Henryk Sobon, einem sehr gut deutschsprechenden Pferdemann die verschiedenen Gestütsbesuche zu organisieren. Henryk wird uns über drei Tage begleiten.

 Im Anhang finden Sie den Reiseplan und das Anmeldeformular der Firma Bohr.

Es wäre schön, wenn wir mit der vorgesehenen Teilnehmerzahl von min. 35.

 

Viele Grüße

Ihr KH Bange  1.Vors. 

Gruppenreise des Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesport 
in Rheinland-Pfalz-Saar e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im September 2026, in der 38. oder 39. Woche, planen wir unsere Jährliche Züchterreise, die uns ins nördliche Polen führen soll. In der Planung sind sechs Tage mit der Option eines weiteren Tages vorgesehen.

Der Reisestart und -ziel wird in Zweibrücken sein. Weitere Zustiege an der Route sollten möglich sein. Für die An- und Rückreise habe ich bis in den Raum Berlin bzw. Frankfurt/Oder bzw. Posen je einen Tag eingeplant. Für die Besichtigungen in Polen bzw.im ehemaliges Ostpreußen, bin ich mit einen sehr gut deutschsprechenden Polen in Kontakt, der uns bei den Gestütsbesuchen begleiten wird und auch die Besuche bzw. Besichtigungen vor Ort organisieren wird. 

Wir planen mit einer Gruppe von 35 Personen, überwiegend im rüstigen Rentenalter.

  1. Tag:  Anreise ab Zweibrücken mit weiteren Zustiegen bis Hotel Großraum Berlin bzw. Fankfurt/Oder bzw. Posen mit einer Gestütsbesichtigung im Raum Potsdam.
  2. Tag: Weiterreise bis Danzig mit Stadtbesichtigung am Abend, eine Gestütsbesichtigung in Starogard-Gdanski. Hotel in Danzig.
  3. Am Vormittag besichtigung der Marienburg, danach Besichtigung Gestüt Rzeczna, danach Weiterfahrt nach Galiny ca. 2 Std. Fahrt zum Hotel in Galiny.
  4. Tag: Besichtigung Gestüt Galiny und Weiterfahrt Besichtigung Gestüt Liski ca. 0,5 Std. Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Süden/Großraum Lodz, ca. 4,5 Std. zum Hotel in Walewice.
  5. Vormittag Besichtigung Staatsgestüt Walewice, danach Weiterfahrt zur Besichtigung Gestüt Racot, Großraum Posen. Übernachtung evtl. wie am Tag 1.
  6. Tag: Rückfahrt nach Zweibrücken

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Bange

Gut Marienborn

55444 Seibersbach              Tel. 0171 8167376

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